Konzept
Leitbild und Programm
Der Name – Lernen ist persönlich – ist Programm!

Positives Erlebnis
- Schule und Leistung werden motivierend erlebt.
- Selbstverantwortete Leistungen erzeugen nachhaltiges, vernetztes Verstehen.
- Erfolg entsteht aus der gezielten Schulung von Fach- und Handlungskompetenz, Teamfähigkeit, Selbst- und Fremdreflexion.
- Unterschiedliche Begabungen verlangen individuelle Förderung mit persönlichem Fahrplan.
- Vielfältige Unterrichtsformen, persönliche Zuwendung und Lernbegleitung, sowie grosse helle Räume verstärken die Motivation.
- Gestärkte Menschen setzen hohe Ziele.
Individuelle Lernwelt
- Erweiterte Lernformen fördern die Eigeninitiative und die Selbstverantwortung. Die Lehrperson ist dabei Begleiter und Berater.
- Wochenpläne gestalten, Arbeitsverträge vereinbaren, persönliche Lernziele festlegen und eigenes Planen helfen, von der Fremd- zur Selbstbestimmung zu finden.
- Informationen suchen, forschen, vernetzen und als Projektergebnisse präsentieren stärkt die Kinder und Jugendlichen.
- Medien sind Bestandteil der Lernwelt.
Transparente Strukturen
- Klare Leitlinien erleichtern das Zusammenleben, denn die Jugendlichen wachsen auch an Grenzen.
- In wohlwollender, wertschätzender Begleitung werden positive Kräfte mobilisiert.
- Die Schule pflegt gezielt ein „Wir-Gefühl“.
Lernen ist persönlich
"Ein konstruktiver Lernprozess setzt ein, wenn ich den Lernenden vertraue und immer wieder versuche zu verstehen, wie sie sich in ihrem Inneren fühlen und wahrnehmen. Je mehr mir das gelingt, desto besser erkennen sie sich selbst und suchen nach eigenen Lösungen. Sie unternehmen Schritte, damit sie unabhängiger und selbstständiger werden." (Carl Rogers; Freiheit und Engagement)
„Wir sollten weniger Zeit darauf verwenden, die Kinder nach ihren Leistungen einzustufen und ihnen stattdessen helfen, ihre natürlichen Kompetenzen und Begabungen zu erkennen und diese zu pflegen.“ (Howard Gardner; Abschied vom lQ)
- Aus der Neurobiologie wissen wir, dass Lernen eine individuelle Konstruktion des menschlichen Geistes ist. Aus diesm Grund gibt es so viele eigene und unvorhersehbare Lernwege wie es Lerner gibt. Diese Tatsache wollen die Lehrenden berücksichtigen.
- Lernen ist nicht Übernahme von Wissen, sondern aktives Aufbauen von Wissensstrukturen. Der Lehrende hilft dem Lerndenden, das Wissen selbst zu konstruieren.